Französischer Polizist zwischen zwei Polizeiautos (Foto: imago/ZUMA Press)

Betrug mit Kurzarbeitergeld aufgedeckt

  11.12.2021 | 22:07 Uhr

Ermittler aus Nancy und Metz haben im Département Moselle einen Betrug mit Corona-Hilfen in großem Stil aufgedeckt. Dabei geht es um zu Unrecht beantragtes Kurzarbeitergeld.

Wie der Sender France bleu am Freitag berichtete, waren den Behörden im April zwei Restaurantbetriebe aus dem Département Moselle aufgefallen, die für die gleichen Arbeitnehmer Kurzarbeit beantragt hatten. Ermittler der Kriminalpolizei Nancy und interministerielle Ermittler aus Metz untersuchten den Fall und deckten eine Gruppe von Personen auf, die Geldwäsche betrieben haben soll.

Die Täter sollen, so der Vorwurf, die Identität von rund 100 Unternehmen übernommen haben, um so vom Staat Covid-Hilfen zu bekommen. Bei Durchsuchungen konnten die Ermittler zehn Luxusautos im Wert von rund 600.000 Euro beschlagnahmen, dazu 25.000 Euro auf Bankkonten.

Drei der fünf Verdächtigen leben im Département Moselle, einer von ihnen soll Experte im Fälschen von Dokumenten sein. Die beiden anderen leben in der Region Paris. Alle sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Den Betrug schätzen die Ermittler auf 800.000 Euro.

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