Beleuchtete Autobahn (Foto: pixabay/StockSnap)

Luxemburg baut Laternen an Autobahnen ab

  04.09.2019 | 10:25 Uhr

Auf den Luxemburger Autobahnen sollen in den kommenden Wochen über 800 Straßenlaternen abmontiert werden. Dadurch sollen jährlich Einsparungen von etwa 100.000 Euro möglich sein. Bereits am vergangenen Wochenende sind die ersten Leuchten abgebaut worden.

Die Straßenbauverwaltung Ponts et Chaussées wird nach einem Bericht der luxemburgischen Zeitung L'Essentiel in den kommenden zwei Wochen insgesamt 836 Laternen von den Straßen in Luxemburg entfernen. In diesem Jahr seien schon 96 Masten auf der A13 abgebaut worden. Auf der A1 sollen 150 entfernt werden. Raymond Seburger, Abteilungsleiter von Ponts et Chaussées, sagte in der L’Essentiel, nur an Autobahnkreuzen und Tunneleinfahrten werden aus Sicherheitsgründen weiterhin Laternen stehen.

Weniger Kosten und weniger Energie

Durch die abgebauten Straßenleuchten werde viel Energie und damit Geld gespart. Seberger spricht von 550.000 Kilowattstunden pro Jahr. Dadurch könnten rund 100.000 Euro pro Jahr eingespart werden, wenn man die Wartungskosten einrechne. Wenn die kaputten Masten ausgetauscht würden, entstehen für die Installation dagegen etwa zwei Milliarden Euro zusätzliche Kosten.

Bereits 2014 und 2015 seien knapp 300 Laternen an der A6, A7 und A13 entfernt worden. Die abgebauten Masten werden teils verschrotten und versteigert, als Ersatzteile aufbewahrt oder recycelt. Der Erlös fließe in die Staatskasse.

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