Schild "département de la moselle" (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Jean-Francois Badia)

Inzidenz in Moselle sinkt unter 100

mit Informationen von Lisa Huth   17.05.2021 | 17:52 Uhr

Die Inzidenzzahlen im lothringischen Département Moselle sind erstmals seit Monaten wieder unter die Marke von 100 gefallen. Es ist der niedrigste Wert in gesamt Grand Est.

Die Inzidenz im an das Saarland angrenzende Département Moselle ist nach Angaben der regionalen Gesundheitsbehörde ARS auf 90,6 gesunken. Auch die Hauptstadt Metz, die zeitweise eine Sieben-Tage-Inzidenz von 400 aufwies, liegt jetzt im 90er Bereich. Grand Est insgesamt weist eine Inzidenz von 119,3 auf.

Aufgrund der gesunkenen Werte wird voraussichtlich ab Mittwoch die Vorschrift aufgehoben, dass jeder auf dem gesamten Gebiet des Départements eine Maske tragen muss, sobald er die Wohnung verlässt. Das hatte die Präfektur vorige Woche angekündigt.

Moselle noch als Hochinzidenzgebiet eingestuft

Gleichzeitig stellt sich die Frage an Berlin, wann das Département nicht mehr als Hochinzidenzgebiet betrachtet wird. Der Grenzwert, an dem das neben anderen Aspekten festgemacht wird, ist 200 oder höher. Moselle liegt seit Wochen bereits darunter und hat jetzt sogar Werte erreicht, bei denen beispielsweise in Deutschland keine Bundesnotbremse mehr greifen würde.

Die sinkenden Zahlen führte die Präfektur auf das verstärkte Testen und vor allem Impfen zurück.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 17.05.2021.

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