Die Saarbahn steht an einer Haltestelle (Foto: Pasquale D'Angiolillo/SR)

Land unterstützt Saarbahn-Strecke nach Frankreich mit 200.000 Euro

Lisa Huth / Onlinefassung: Sandra Schick   26.10.2021 | 18:13 Uhr

Erstmals in der Geschichte der Saarbahn schießt das Land Gelder zu den Betriebskosten für die Strecke von Hanweiler nach Saargemünd zu. Für dieses und nächstes Jahr stellen das Verkehrs- und Finanzministerium je 100.000 Euro.

Für die gesamte Strecke von Hanweiler nach Saargemünd betragen die Betriebskosten nach Informationen des Saarländischen Rundfunks 287.000 Euro pro Jahr. Nach Abzug aller Zuschüsse bleiben noch rund 97.000 Euro übrig, die die defizitäre Saarbahn alleine stemmen muss.

200.000 Euro für zwei Jahre

Land, Wirtschaftsministerium, die Stadt Saarbücken und die Saarbahn GmbH sind sich jedoch einig, dass der Betrieb für die Schüler, Azubis, Pendler und Touristen weiter aufrechterhalten werden muss. Deshalb stellen das Verkehrs- und Finanzministerium für dieses und nächstes Jahr je 100.000 Euro zur Verfügung.

Saargemünd soll sich beteiligen

Langfristig soll die Région Grand Est einen Großteil der Kosten für die Strecke übernehmen. Parallel sollen, so heißt es, Gespräche mit dem Gemeindeverband Saargemünd über eine Beteiligung an den Betriebskosten geführt werden.

Zu den Betriebskosten gehören alle Kosten rund um die Elektrifizierung, Personal-, Energie- und Instandhaltungskosten. 

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 26.10.2021 berichtet.

26.10.2021, 18:13 Uhr

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hieß es für die Strecke von Hambach nach Saargemünd betragen die Betriebskosten 287.000 Euro. Richtig ist Hanweiler, nicht Hambach. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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