Straßenschild mit der Aufschrift "France" (Foto: dpa/Kay Nietfeld)

Frankreich ist Hochinzidenzgebiet

  28.03.2021 | 08:37 Uhr

Die Bundesregierung hat ganz Frankreich als Corona-Hochinzidenzgebiet eingestuft. Für das Saarland ändert sich dadurch nichts, da das Département Moselle vorher bereits als Virusvariantengebiet galt.

Die Neuregelung ist am Sonntag in Kraft getreten. Grund für die Entscheidung sei, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Frankreich deutlich über der Schwelle von 200 liege, heißt es aus Berliner Regierungskreisen. Sie lag zuletzt nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörden sogar im landesweiten Schnitt bei 325. Nach der Einstufung als Hochinzidenzgebiet müssen Pendler nach Deutschland dann einen negativen Coronatest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Für den Grenzverkehr zwischen dem Saarland und dem Département Moselle gilt diese Regelung ohnehin schon. Denn Ende Februar war das Departement Moselle als Virusvariantengebiet eingestuft worden. Seitdem ist der Grenzverkehr ins Saarland und nach Rheinland-Pfalz stark eingeschränkt. Pendler müssen sich alle 48 Stunden auf das Coronavirus testen lassen. Dabei dürfen PCR-Tests- oder ein Antigenschnelltest verwendet werden. Ein Selbsttest zählt nicht.

Baden-Württemberg dann auch betroffen

Künftig sind dann auch Menschen, die aus dem Elsass nach Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg kommen, von der Testpflicht betroffen. Wer nicht Grenzpendler ist, keine familiären oder schulisch-studentische Gründe hat oder keine Waren transportiert, der muss außerdem in Quarantäne.

Das österreichische Bundesland Tirol sowie Tschechien und die Slowakei werden dagegen von der Liste der Virusvariantengebiete gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte.

Über dieses Thema berichten auch die SR-Hörfunknachrichten am 25.03.2021.

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