Corona-Impfstation in Frankreich (Foto: picture alliance/dpa/XinHua | Gao Jing)

Frankreichs Senioren brauchen Booster für Gesundheitspass

  10.11.2021 | 10:35 Uhr

Wegen steigender Corona-Zahlen erhöht Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Druck beim Impfen. Macron kündigte am Dienstagabend an, dass Menschen über 65 ab Mitte Dezember nur noch dann als geimpft gelten, wenn sie eine Booster-Impfung nachweisen können.

In Frankreich ist die Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb einer Woche um 40 Prozent auf 73 gestiegen. Auch wenn das ein deutlich niedrigerer Wert als etwa in Deutschland ist, macht das Land Druck bei den Booster-Impfungen.

In einer Fernsehansprache sagte Präsident Emmanuel Macron, dass alle Bürger Frankreichs über 65 Jahre, deren Impfung länger als sechs Monate zurückliegt, ab dem 15. Dezember eine dritte Impfdosis nachweisen müssen, sonst werde ihr Gesundheitspass ungültig. Frankreichs Präsident kündigte außerdem an, dass noch im Dezember alle Menschen über 50 im Land das Angebot für eine Booster-Impfung erhalten sollen. 

Gesundheitspass als Türöffner

Der Besuch von Restaurants und vielen öffentlichen Einrichtungen ist in Frankreich nur mit dem Gesundheitspass, dem "pass sanitaire", möglich. Das Dokument erhalten nur Menschen, die geimpft, getestet oder genesen sind.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 09.11.2021 berichtet.

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja