Spritze (Foto: picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand/dpa | Karl-Josef Hildenbrand)

Impfbereitschaft in Frankreich steigt

Bettina Rau   28.07.2021 | 20:41 Uhr

Die Impfzentren erfahren in Frankreich einen wahren Ansturm, nachdem die Regierung die Testpflicht und die Regeln für Nicht-Geimpfte verschärft hat. Im Krankenhaus Metz-Thionville beispielsweise lassen sich inzwischen 600 Menschen am Tag impfen.

Seit den Ankündigungen von Präsident Emmanuel Macron am 12. Juli, gibt es eine starke Nachfrage nach Impfungen gegen das Coronavirus in Frankreich. "Am 13. Juli gab es allein 4000 Termine. Die Menschen wollen sich impfen lassen, um den Gesundheitspass zu haben, um am gesellschaftlichen Leben leichter teilhaben zu können", sagt Sabine Menai-Mangenot, Chefärztin im Krankenhaus Metz-Thionville.

Hier hatte sich die Zahl der Covid-Patienten mit einer schweren Erkrankung zuletzt verdoppelt. Keiner der Patienten sei geimpft gewesen, heißt es vom Krankenhaus. Das Hospital ist eines von 32 Impfzentren im Département Moselle.

Weg zum "normalen Leben"

"Der Gesundheitspass ist die Voraussetzung um normal leben zu können. Um ins Kino, ins Restaurant gehen zu können, ohne sich anzustecken: Die Lösung für den Gesundheitspass ist die Impfung", sagt Parvine Lacombe, Büroleiterin des Präfekts im Département Moselle.

Die Impfquote liegt inzwischen in Moselle bei 50,5 Prozent. Die 7-Tage-Inzidenz ist vor Ort wieder auf mehr als 100 gestiegen.

Über dieses Thema hat auch die Sendung "aktueller bericht" im SR-Fernsehen vom 28.07.2021 berichtet.

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