Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn  (Foto: picture alliance / dpa / Julien Warnand)

Asselborn fordert Aufhebung der Einstufung als Risikogebiet

  13.08.2020 | 22:04 Uhr

In Luxemburg ist die Zahl der Neuinfektionen unter die kritische Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner gesunken. Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn fordert deshalb, dass das Land nicht weiter als Risikogebiet eingestuft wird.

Die von den deutschen Behörden festgelegte Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen wurde laut Asselborn im Zeitraum vom 3. August bis 9. August mit 47,44 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern unterschritten.

Aus diesem Grund hat der luxemburgische Außenminister sich schriftlich an seinen deutschen Amtskollegen Heiko Maas gewendet. In seinem Schreiben lege er die neuesten Entwicklungen der Infektionszahlen dar und weise auf die großflächig angelegten Tests hin. Nach den von den deutschen Behörden festgelegten Kriterien gebe es keine Grundlage mehr für eine Einstufung Luxemburgs als Risikogebiet.

Der Außenminister erwartet deshalb, dass Luxemburg nicht länger als Risikogebiet eingestuft werde. Damit einhergehend sollten auch die Reisewarnung sowie die Test- und Quarantänevorschriften aufgehoben werden.

Über dieses Thema hat auch "aktuell -21.45 Uhr" am 13.08.2020 im SR Fernsehen berichtet.

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