Feuerwerk an Silvester (Foto: dpa/Stefan Sauer)

Feuerwerk in Frankreich und Luxemburg - was ist erlaubt?

Christian Ignatzi / Onlinefassung: Anne Staut   28.12.2017 | 11:28 Uhr

Ein großes Feuerwerk gibt es bei unseren französischen Nachbarn eher am Nationalfeiertag als zum Jahreswechsel. Vor allem im Département Moselle haben aber viele die Tradition aus Deutschland übernommen. Der Verkauf der Feuerwerkskörper ist allerdings streng geregelt. Auch in Luxemburg geht es an Silvester diesmal ruhiger zu.

Im Département Moselle sind Feuerwerkskörper der Kategorie F1, also Kleinstfeuerwerke wie Tischfeuerwerksartikel und solche der Kategorie F2 erlaubt. Dazu zählen Feuerwerkskörper mit geringem Risiko, in der Regel normales Silvesterfeuerwerk.

Grund dafür ist nach Angaben der Präfektur zum einen die zu große Gefahr, die von größeren Böllern ausgeht. Zum anderen spielt auch die Terrorgefahr eine Rolle bei der Entscheidung.  Zwar ist der Ausnahmezustand in Frankreich seit November aufgehoben, die terroristische Bedrohung ist aber nach wie vor ein Grund, den die Präfektur in ihrer offiziellen Begründung nennt. Wer sich nicht an die Feuerwerksregeln hält, muss mit einer Strafe von 38 Euro rechnen.

Generelles Verbot in Luxemburg

In Luxemburg wird es in mehreren Städten und Gemeinden an Silvester kein privates Feuerwerk geben. Betroffen sind nach Informationen des Trierischen Volksfreundes die Bewohner von Luxemburg-Stadt, Esch sur Alzette, Petingen und Kayl. Dort hätten die Kommunalverwaltungen entsprechende Verbote erlassen, unter anderem um Tiere zu schützen und unnötigen Dreck zu vermeiden. Auch Sicherheitsgründe seien genannt worden.

In Luxemburg sind dem Bericht zufolge private Feuerwerke allerdings ohnehin verboten. Jedoch hätten Polizei und Kommunen an Silvester bislang ein Auge zugedrückt.   

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 28.12.2017 berichtet.

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