Europaflagge weht im Wind (Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Expertenforum diskutiert deutsch-französiche Zusammenarbeit

  04.07.2018 | 10:03 Uhr

„Solidarität und Konvergenz: Europas Ausweg aus der Krise?“ – Das ist das Thema, mit dem sich ein Expertenforum am Dienstag im Schloss Ganshagen auseinandergesetzt hat. Die Veranstaltung ist Teil der Auszeichnung des Philosophen und Soziologen Prof. Dr. Jürgen Habermas mit dem Großen Deutsch-Französischen Medienpreis 2018.

Das europäische Denken von Jürgen Habermas ist geprägt von den Ideen der transnationalen Solidarität und der Konvergenz zwischen Mitgliedsstaaten und Gesellschaften. In seiner Sorbonne-Rede am 26. September 2017 beschwor Emmanuel Macron seinerseits ein Europa der Einheit, der Solidarität und der Souveränität, basierend auf den notwendigen nationalen Reformen – und schaute Richtung Deutschland.

Das Expertenforum will nun unter anderem klären, welche Bilanz 14 Monate nach der Wahl Macrons gezogen werden kann. Außerdem soll es um die deutsch-französische Zusammenarbeit für Europa gehen. An der Diskussion, die vom Deutschlandfunk übertragen wird, werden folgende Experten teilnehmen:

  • Thierry Chopin, Studiendirektor der Fondation Robert Schuman, Paris
  • Michael Georg Link, Mitglied des Deutschen Bundestages, Berlin
  • Sebastian Płóciennik, Vorsitzender des Weimarer Dreieck Programmes am Polish Institute of International Affairs (PISM), Warschau
  • Gesine Schwan, Präsidentin und Mitgründerin der Humboldt-Viadrina Governance Platform, Berlin

Hintergrund

Die Stiftung Genshagen ist seit 2016 Partner des Deutsch-Französischen Journalistenpreises und organisiert das so genannte "Expertenforum". Die Veranstaltung findet am Vorabend der Preisverleihung zu Ehren des Preisträgers des Medienpreises statt.

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