Das Logo des Deutsch-Französischen Journalistenpreises 2022 (Foto: DFJP)

Die Nominierungen für den DFJP 2022 stehen fest

  09.05.2022 | 11:18 Uhr

Die Nominierungen für den Deutsch-Französischen Journalistenpreis (DFJP) 2022 stehen fest. Die behandelten Themen sowie unterschiedliche Erzählformen und Formate spiegeln die Veränderungen im Journalismus wider. Nominiert ist auch eine SR-Produktion.

Die deutsch-französischen Vorjurys haben unter zahlreichen Einreichungen zum Deutsch-Französischen Journalistenpreis 2022 folgende Beiträge ausgewählt:

Dokumentation

  • Gabi Biesinger und Sabine Wachs für „Bootsflüchtlinge im Ärmelkanal – Kleinkrieg am Rande Europas“, Saarländischer Rundfunk – SR 2 KulturRadio (zum Beitrag)
  • Janis Gebhardt für „Europa, was los?“, Bundeskunsthalle
  • David Holland für „Stadt / Land – Der große Graben“, ARTE
  • Leo Klimm für „Die letzte ihrer Art“, Süddeutsche Zeitung
  • Harriet Kloss und Markus Thöß für „Re: Das Attentat von Nizza – Leben nach dem Terroranschlag“, ZDF/ARTE


Kategorie Investigation

  • Alexander Abdelilah, Jörg Daniel Hissen und Robert Schmidt für „Auf dem Trockenen – Wie Großkonzerne unsere Wasserressourcen ausbeuten“, ARTE
  • Olaya Argüeso Pérez, Manuel Daubenberger, Oliver Schröm und Jonas Seufert für „CumEx Files 2.0 – Der skandalöse Steuerbetrug geht weiter“, Correctiv
  • Lise Barneoud und Marc Garmirian für „Antivax, les marchands de doute“, ARTE France
  • Massimo Bognanni, Lisa Maria Hagen, Johannes Jolmes, Volkmar Kabisch, Antonius Kempmann, Elena Kuch, Benedikt Strunz und Julia Wacket „Suisse Secrets: Schmutziges Geld“, Das Erste
  • Claire Tesson für „Déchets, la grande illusion“, France Télévisions 


Kategorie Newsformate

  • Franck Ballanger und Ludovic Piedtenu für „La mékanique Merkel“, France Culture
  • Nadia Blétry, Eric de Lavarene, Boris Petzold und Patrick Schulze-Heil für „Bye bye Merkel – die Kanzlerin auf Abschiedstour in Europa“, ARTE Journal Web
  • Niklas Mönch für „Die zerquetschte Dose“, Süddeutsche Zeitung
  • Bärbel Nückles für „Pate oder Patin gesucht“, Badische Zeitung/Die Rheinpfalz
  • Michaela Wiegel für „Endstation Calais“, F.A.Z.


Kategorie Nachwuchspreis

  • Janis Gebhardt für „Europa, was los?“, Bundeskunsthalle (Dokumentation)
  • David Holland für „Stadt / Land – Der große Graben“, ARTE (Dokumentation)
  • Niklas Mönch für „Die zerquetschte Dose“, Süddeutsche Zeitung (Newsformate)
  • Niklas Mönch für „Notre enquête exclusive à Arles : Enzo Alias“, La Provence (Investigation)


Kategorie Spezialpreis

  • Lise Barneoud und Marc Garmirian für „Antivax, les marchands de doute“, ARTE
  • Thomas Blom und Misha Wessel für „Die Jagd nach Gaddafis Milliarden“, ARTE
  • Bärbel Nückles für ihre jahrzehntelange Berichterstattung in der deutsch-französischen Grenzregion
  • Repräsentantinnen und Repräsentanten der ukrainischen und russischen Medien für ihre Berichterstattung in Zeiten des Krieges
  • Claire Tesson für „Déchets, la grande illusion“, France Télévisions
  • Michaela Wiegel für ihre jahrzehntelange deutsch-französische Berichterstattung 


Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger werden bei der Preisverleihung am 6. Juli 2022 in Paris bekannt gegeben.  


Der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) wurde 1983 zum 20. Jubiläum des Élysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich ins Leben gerufen. Er gehört heute zu den wichtigsten Medienpreisen in Europa.

Mitglieder sind der Saarländische Rundfunk (SR) als Federführer, Deutschlandradio, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), France Télévisions, ARTE, Deutsche Welle, Le Républicain Lorrain, Radio France, France Médias Monde, Saarbrücker Zeitung, Google, SaarLB, Kalodion GmbH, Deutsches Städte-Network (DSN), Gustav-Stresemann-Institut, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Deutsch-Französische Hochschule, Fondation Robert Schuman und die Stiftung Genshagen.

In den Jahren 2021/2022 erhält der DFJP darüber hinaus eine Projektförderung durch das Auswärtige Amt (AA). 

Weitere Informationen gibt es auf www.dfjp.eu.


Der nominierte SR-Beitrag

Bootsflüchtlinge im Ärmelkanal
Audio [SR 2, Sabine Wachs und Gabi Biesinger, 16.10.2021, Länge: 24:22 Min.]
Bootsflüchtlinge im Ärmelkanal
Der Streit zwischen Paris und London über die steigende Zahl von Migranten, die über den Ärmelkanal nach Großbritannien wollen, spitzt sich zu. Dabei zahlt die britische Regierung den Franzosen viel Geld, um genau das zu verhindern. Das Thema in der langen Reportage von Sabine Wachs und Gabi Biesinger.

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