Briefwahlunterlagen (Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)

Auslandsdeutsche müssen sich in Wählerverzeichnis eintragen

  31.07.2021 | 08:40 Uhr

Im Ausland lebende Deutsche, die nicht in Deutschland gemeldet sind, müssen sich für die Teilnahme an der kommenden Bundestagswahl in ein Wählerverzeichnis eintragen lassen. Interessierte sollten laut Bundeswahlleiter dazu spätestens jetzt einen schriftlichen Antrag stellen.

Für die Teilnahme an der Bundestagswahl am 26. September müssen sogenannte Auslandsdeutsche zunächst in ein Wählerverzeichnis aufgenommen werden. Der schriftliche Antrag muss spätestens am 5. September bei der Gemeinde eingehen, in der die betreffende Person vor ihrem Fortzug zuletzt mit erstem Wohnsitz gemeldet war.

Der Bundeswahlleiter empfiehlt, wenn nicht schon beantragt, spätestens jetzt tätig zu werden. Pandemiebedingt könne es zu längeren Postlaufzeiten als üblich kommen. Daher sollten insbesondere im außereuropäischen Ausland lebende Deutsche ihren Antrag auf den Weg bringen, damit er bis Mitte August bei der zuständigen Gemeinde eingeht und die Wählerinnen und Wähler ihre Briefwahlunterlagen rechtzeitig erhalten. Ein Zeitvorteil gegenüber dem Postweg kann laut Bundeswahlleiter die Mitbenutzung des amtlichen Kurierwegs sein.

Sechs Wochen Versandzeit

Für den Hin- und Rückversand der Wahlunterlagen stehe nur ein enges Zeitfenster von sechs Wochen zu Verfügung. Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen spätestens am Wahltag, dem 26. September, bis zum Ende der Wahlzeit um 18.00 Uhr bei der auf dem Wahlbriefumschlag voradressierten Stelle eingehen. Später eingegangene Wahlbriefe könnten bei der Stimmenauszählung nicht mehr berücksichtigt werden. 

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