Windräder stehen vor der untergehenden Sonne. (Foto: picture alliance/dpa | Patrick Pleul)

Cyberattacke sorgt für Störungen bei luxemburgischen Windrädern

  08.03.2022 | 18:20 Uhr

Eine Cyberattacke auf einen europäischen Satellitenbetreiber wirkt sich auch auf Windräder in Luxemburg aus. Die Überwachung und Fernsteuerung von Windanlagen ist seit Ende Februar beeinträchtigt, berichtet das „Luxemburger Tageblatt“.

Seit dem 24. Februar ist der europäische Satellitenbetreiber „Viasat Europe Limited“ Opfer eines virtuellen Angriffs, schreibt das "Luxemburger Tageblatt". Dadurch werde die Überwachung und Fernsteuerung von Windanlagen beeinträchtigt.

Demnach sind auch Windräder der Luxemburger Firma Soler von der Störung betroffen. Der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel erklärte, die Windräder könnten jedoch auch ohne Satellitenkontakt weiterhin betrieben werden.

Angriff erfolgte am gleichen Tag wie Ukraine-Krieg

Bettel erklärte weiter, der Luxemburger Satellitenbetreiber SES würde die nötigen Schritte unternehmen, um solchen Attacken vorzubeugen. Bisher seien jedoch keine Probleme bekannt geworden. Experten vermuten einen Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Der Cyber-Angriff fand am selben Tag statt wie der russische Angriff auf die Ukraine.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 09.03.2022 berichtet.

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