Blutentnahmeröhrchen mit Aufschrift Covid-19, Symbolfoto Coronavirus (Foto: picture alliance/Bildagentur-online/Ohde)

Drei Ärzte aus Grand Est an Corona gestorben

  23.03.2020 | 19:39 Uhr

Drei Ärzte aus der französischen Region Grand Est sind an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Das berichten verschiedene französische Medien.

Dabei handelt es sich zum einen um einen Allgemeinmediziner aus l’Hôpital bei Carling. Der 60-jährige soll am Sonntag im Krankenhaus von Sankt Avold verstorben sein. Wie es heißt, mit hoher Wahrscheinlichkeit am Coronavirus.

Bei dem zweiten Arzt handelt es sich um einen 66-jährigen Gynäkologen aus Mulhouse. Er hat sich den Berichten zufolge bei einer Patienten angesteckt. Er sei heute dem Virus erlegen. Außerdem ist ein 70-jähriger Allgemeinmediziner aus Colmar verstorben.

Lage in Grand Est verschärft sich

Insgesamt verschärft sich in der französischen Nachbarregion Grand Est die Lage durch die Ausbreitung des Coronavirus weiter. Wie der Direktor der regionalen Gesundheitsbehörde, Lannelongue, mitteilte, befinden sich inzwischen knapp 2000 Corona-Patienten in Krankenhäusern - 480 von ihnen auf Intensivstationen.

Rund 270 Menschen seien inzwischen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Lannelongue sagte im Sender "France Bleu", besonders kritisch sei die Lage in den Departements Meurthe-et-Moselle und den Vogesen. Er betonte aber, dass die lothringischen Krankenhäuser nach wie vor noch über ausreichend Kapazitäten verfügten.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 23.03.2020 berichtet.

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