Krankenzimmer eines Krankenhauses in Grand Est  (Foto: SR)

Frankreich will Milliarden in Grand Est-Kliniken investieren

Axel Wagner   11.12.2021 | 22:22 Uhr

Die Krankenhäuser in Grand Est stellen sich auf weiter steigende Corona-Fallzahlen ein. Gleichzeitig kündigt die französische Regierung für Grand Est eine Milliardeninvestition bei Krankenhäusern und Pflegeheimen an.

Die Krankenhauseinweisungen in Grand Est nehmen weiterhin stark zu. Die regionale Gesundheitsbehörde ARS Grand Est hat alle Krankenhäuser aufgefordert, ihren „weißen Plan“ (plan blanc) zu reaktivieren. Dieser Plan sieht Maßnahmen vor, um den Zustrom von Covid-Patienten besser bewältigen zu können. Dazu gehört, dass die Zahl der Intensivbetten erhöht wird und nicht lebensnotwendige Operationen verschoben werden.

Corona in der Großregion

Rund zwei Milliarden Euro Investitionen

Den Problemen im Gesundheitssystem will die französische Regierung mit einer Großinvestition zu Leibe rücken, wie der Sender France Bleu berichtet: Kurz vor einem Besuch von Premierminister Jean Castex am Freitagabend im Universitätsklinikum in Straßburg kündigte die regionale Gesundheitsbehörde an, dass die Regierung in den nächsten zehn Jahren gut zwei Milliarden Euro in die Krankenhäuser und Pflegeheime in der Region Grand Est stecken will.

Besonders die hoch verschuldeten Kliniken in Straßburg und Nancy sollen konsolidiert werden. Daneben soll unter anderem aber auch in die Krankenhäuser in Briey, Mulhouse, Reims und zahlreiche Pflegeheime investiert werden.

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