Eine Ärztin hält ein Abstrichstäbchen im Plasikröhrchen in den Händen, nachdem sie einen Abstrich entnommen hat. (Foto: dpa/Felix Kästle)

Hohe Infektionszahlen in der Nachbarregion

Thomas Braun   03.11.2020 | 11:12 Uhr

Die Zahl der Coronafälle im direkt an das Saarland grenzenden französischen Département Moselle ist weiter gestiegen. Am Wochenende wurden dort 1244 neue Fälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist aktuell mehr als doppelt so hoch wie im Saarland.

Am Samstag gab es 757 neue bestätigte Corona-Infektionen, am Sonntag waren es 487, meldete die regionale Gesundheitsbehörde ARS. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Zeitraum vom 24. bis 30. Oktober lag bei 367 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner - und damit mehr als doppelt so hoch wie im Saarland.

Im Vergleich zu den Höchstständen Mitte der Woche, als innerhalb eines Tages rund 870 Neuinfektionen gemeldet wurden, sind die Zahlen aber wieder leicht zurückgegangen.

Zahl der Intensivpatienten steigt

In Moselle werden derzeit 225 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, 31 auf der Intensivstation. In ganz Grand Est sind es knapp 1300 stationäre Patienten, 174 auf Intensivstation. Damit sind nach ARS-Angaben derzeit mehr als 35 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt - vor einer Woche waren es noch rund 20 Prozent.

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja