Ein Linienbus des Unternehmens Emile Weber (Foto: Pressefoto)

Luxemburg will Buslinien optimieren

  30.01.2020 | 13:03 Uhr

Am 3. Februar gelten im Luxemburger Busliniennetz RGTR neue Buspläne. Die Regierung verspricht zahlreiche Verbesserungen - auch auf den Strecken ins Saarland. Es gibt unter anderem zusätzliche Fahrten und neue Haltestellen.

Immer mehr Menschen pendeln mit dem Bus aus Deutschland nach Luxemburg. Ihre Zahl stieg nach Angaben des Luxemburger Ministeriums für Mobilität innerhalb der vergangenen zehn Jahre um 29 Prozent auf mehr als 48.000.

Das Luxemburger Busliniennetz RGTR (Régime Général des Transports Routiers) führt auch nach Merzig, Saarlouis und Losheim. Auf vier Linien hat die Luxemburger Regierung Verbesserungen angekündigt:

Die neuen Fahrpläne zum 3. Februar 2020 sind jeweils verlinkt.

Das Ministerium für Mobilität teilte mit, ab dem 3. Februar werde auf den Linien 155 und 156 die Zahl der Fahrten angehoben. Der Takt werde dadurch verbessert. Zudem verspricht das Ministerium eine transparente Linienführung und eine Beschleunigung der Linie. Auf den Linien 158 und 159 würden neue Fahrtmöglichkeiten und Haltestellen geschaffen.

Die neue Liniengestaltung basiert, so die Luxemburger Regierung, unter anderem auf der nationalen Fahrgastzählung von 2016. Zudem seien die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe eingeflossen, an der sich im Mai 2016 neben Luxemburg auch das Saarland und Rheinland-Pfalz beteiligt hatten. In den Linien 155 und 159 sei im März 2018 eine zusätzliche Fahrgastbefragung durchgeführt worden.

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