Uniklinik Homburg (Foto: SR)

Mediziner scheitert mit Verfassungsbeschwerde

  21.01.2020 | 13:17 Uhr

Im Missbrauchsskandal an der Uniklinik Homburg hat am Dienstag der Verfassungsgerichtshof die Beschwerde des Leiters der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie abgewiesen. Der Mann hatte sich gegen die Erweiterung des Untersuchungsausschusses beschwert.

Der saarländische Verfassungsgerichtshof hat die Beschwerde des Leiters der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik des Saarlandes als unbegründet verworfen. Der Mediziner hatte sich gegen die Erweiterung des Untersuchungsausschusses beschwert. Er sah unter anderem sein Persönlichkeitsrecht verletzt.

Video [aktueller bericht, 21.01.2020, Länge: 2:28 Min.]
Klage des Chefarztes der Kinder und Jugendpsychatrie abgewiesen

Die Richter sahen das nicht so. Jedoch erwarten sie vom Landtag, das "Grundrecht auf Schutz persönlicher Daten" dem Mediziner sicherzustellen.

Verdachtsfälle an der HNO-Klinik

Der Landtag hatte sich für die Erweiterung des Untersuchungsausschusses ausgesprochen, nachdem nicht nur an der Kinder- und Jugendpsychiatrie, sondern auch an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik Verdachtsfälle für sexuellen Missbrauch bekannt wurden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 21.01.2020 berichtet.

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