Tischtennis (Foto: dpa/EPA/SERGEI ILNITSKY)

Verfahren gegen 1. FCS Tischtennis eingestellt

Thomas Gerber   17.06.2021 | 19:25 Uhr

Das Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche des 1. FC Saarbrücken Tischtennis im Zusammenhang mit der Beschäftigung von Spitzenspieler Patrick Franziska ist eingestellt worden. Dies bestätigte ein Vereinssprecher auf SR-Anfrage. Die Staatsanwaltschaft hatte 2018 den Vorwurf der "Scheinselbstständigkeit" erhoben.

Man sei sich von Anfang an sicher gewesen, bei der Beschäftigung von Franziska nichts falsch gemacht zu haben. Weitere Angaben unter anderem zu möglichen Auflagen der Staatsanwaltschaft wollte der Sprecher des FCS Tischtennis nicht machen. Die Staatsanwaltschaft gab unter Hinweis auf das Steuergeheimnis keine Erklärung ab.

Kein Verfahren gegen Franziska

Zu Beginn des Verfahrens hatte die Behörde dem SR noch bestätigt, dass sie gegen Verantwortliche des Vereins wegen des Verdachts der Hinterziehung von Sozialabgaben ermittele. Bei dem Beschäftigungsverhältnis von Franziska handele es sich möglicherweise um einen Fall von Scheinselbständigkeit.

Das Verfahren war im Umfeld des Skandals beim Landessportverband ins Rollen gekommen. Dabei waren Zahlungen aus dem sogenannten Verstärkungsfonds von Saartoto an den FCS Tischtennis aufgefallen, mit denen offenbar Franziska bezahlt worden war. Gegen Franziska selbst war kein Strafverfahren eingeleitet worden.

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja