Ein Stift liegt auf einem Antrag auf Corona-Soforthilfe Zuschuss (Foto: picture alliance/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa)

Möglicher Subventionsbetrug bei Corona-Soforthilfen

  27.05.2020 | 17:28 Uhr

Im Saarland wird derzeit in 79 Fällen wegen eines möglichen Subventionsbetrugs bei Corona-Soforthilfen ermittelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Saarbrücken wurden in 37 Fällen Staatshilfen ausgezahlt.

In 42 Fällen, die vermutlich auf dieselbe Person zurückzuführen sind, stehe der Verdacht auf versuchten Betrug im Raum. Dabei wurden keine Gelder überwiesen.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass in den meisten Verfahren sowohl bei Landes- als auch bei Bundeshilfen betrogen wurde. Außerdem richte sich der Verdacht gegen die Verantwortlichen kleinerer Unternehmen.

Seit Ende März können Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer, die wegen der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, Soforthilfe beantragen. Je nach Mitarbeiterzahl können sie zwischen 3000 und 10.000 Euro bekommen. Insgesamt 30 Millionen Euro stehen zur Verfügung.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 27.05.2020 berichtet.

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