Wahl von Morsch war rechtswidrig

  14.10.2021 | 18:00 Uhr

Die Wahl der früheren saarländischen Justizstaatssekretärin Morsch zur Vizepräsidentin des Bundesfinanzhofs war rechtswidrig. Das hat das Münchner Verwaltungsgericht entschieden. Damit hat das Gericht den Eilanträgen von drei unterlegenen Bewerbern stattgegeben. Zur Begründung hieß es, die Konkurrenten hätten beamtenrechtlich einen höheren Status gehabt. Damit habe es keine Gleichwertigkeit gegeben. Morsch hätte nicht als leistungsstärkste Bewerberin ausgewählt werden dürfen. Vorerst darf die Stelle nun nicht mit Morsch besetzt werden. SAARTEXT vom 14.10.2021

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