Keine 24-Std.-Terminvergabe im Saarland

  15.03.2019 | 09:02 Uhr

Die saarländischen Kassenärzte müssen auch nach dem am Donnerstag vom Bundestag beschlossenen neuen "Terminservicegesetz" keine 24-Stunden-Terminvergabe einführen. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung enthält das neue Gesetz eine regionale Öffnungsklausel. Dafür hätten die Ärzte wochenlang gekämpft. Trotzdem werde die Terminvergabe ausgeweitet. Die Servicestelle in Saarbrücken werde ab kommendem Jahr nicht nur vormittags, sondern bis abends besetzt sein. Das koste rund 500 000 Euro. Ein 24-Stunden-Betrieb wäre gut doppelt so teuer. SAARTEXT vom 15.03.2019

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