Armutskonferenz zu Stromsperren

  12.02.2019 | 11:02 Uhr

Die Saarländische Armutskonferenz fordert im Saarland mehr Einsatz, um Stromsperren zu verhindern. Die bestehende Vereinbarung zur Vermeidung der Sperren müsse weiterentwickelt werden. Der Armutskonferenz-Vorsitzende Edlinger sagte, es werde nur Menschen geholfen, die von Hartz IV leben. 60 Prozent der Stromsperren würden Menschen mit Niedriglöhnen oder Rentner betreffen. Edlinger fordert deshalb eine Clearingstelle und einen Sozialfonds bei den Energieversorgern. Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden 2017 fast 3600 Stromsperren im Saarland verhängt. SAARTEXT vom 12.02.2019

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