Hautsymptome von Affenpocken-Patienten  (Foto: picture alliance/dpa/Institute of Tropical Medicine Antwerp)

Zwei neue Affenpocken-Fälle im Saarland

  01.07.2022 | 16:51 Uhr

Im Saarland liegen zwei neue bestätigte Fälle von Affenpocken vor, allerdings mit milden Krankheitsverläufen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt Saarländerinnen und Saarländern, bei Verdacht auf eine Infektion ihren Hausarzt anzurufen und Kontakte zu reduzieren.

Das saarländische Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass es im Saarland zwei neue bestätigte Fälle von Affenpocken gibt. Damit steigt die Zahl der insgesamt gemeldeten Fälle auf vier. Allerdings waren die ersten beiden Saarländer, die sich mit den Affenpocken infiziert hatten, sowohl zum Zeitpunkt der Infektion als auch während des Krankheitsverlaufs nicht im Saarland.

Bei Verdacht Hausarzt anrufen

Bei den jetzt bestätigten Fällen ist der Krankheitsverlauf nach Angaben des Gesundheitsministeriums mild, die Erkrankung kann in häuslicher Isolation kuriert werden. Mögliche Kontaktpersonen werden durch die Gesundheitsämter informiert und aufgeklärt.

Das Gesundheitsministerium empfiehlt Saarländerinnen und Saarländern, sich bei Verdacht auf Infektion mit Affenpocken telefonisch an ihren behandelnden Arzt zu wenden und ihre Kontakte zu reduzieren. Gesundheitsminister Magnus Jung (SPD) schätzt das allgemeine Infektionsrisiko derzeit als gering ein und empfiehlt die Impfung gegen das Affenpockenvirus.

Impfung für 110 Personen

Das Saarland hatte vor einigen Tagen Impfstoff 200 Impfstoff-Dosen erhalten. Damit können 110 Personen geimpft werden. Für einen vollständigen Impfschutz werden zwei Impfungen im Abstand von 28 Tagen benötigt. Wer bereits gegen Pocken geimpft ist, braucht nach Ministeriumsangaben nur eine einmalige Impfung.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja