Arvato-Logo auf einem Firmengebäude (Foto: imago/Rust)

Hoffnung für Arvato in Eiweiler

Axel Wagner / mit Informationen von Yvonne Schleinhege   25.01.2019 | 08:04 Uhr

Für die Beschäftigten des von der Schließung bedrohten Arvato-Call-Centers in Eiweiler gibt es Hoffnung. Wie die Geschäftsleitung mitteilte, kann der Betrieb im Saarland möglicherweise doch weitergeführt werden.

Das Management hat nach eigenen Angaben mit zwei Bestandskunden über eine Ausweitung der Zusammenarbeit gesprochen. Bei zwei Kunden war man damit offenbar erfolgreich, noch sind die Verhandlungen aber nicht abgeschlossen.

Sollten diese Gespräche erfolgreich verlaufen, müsse auch noch ein Sanierungskonzept umgesetzt werden, um die Kosten in Eiweiler zu senken. Auch ein Personalabbau sei nötig. Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertreter sollen das Sanierungskonzept den Angaben zufolge bis Ende Februar aushandeln. Derzeit arbeiten in Eiweiler rund 300 Menschen.

Der Betriebsrat wollte sich noch nicht zu Details äußern. Sarah Gillen (CDU), Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Landtag, zeigte sich über die Entwicklung erfreut. Der Ausschuss hatte unmittelbar nach Bekanntgabe der Arvato-Pläne eine Sondersitzung einberufen und dazu sowohl die Geschäftsführung als auch den Betriebsrat und den Heusweiler Bürgermeister Thomas Redelberger eingeladen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 24.01.2019 berichtet.

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