ZF Saarbrücken (Foto: Karin Mayer/SR)

ZF-Betriebsrat will Produkte auch jenseits vom Getriebe

Karin Mayer   26.01.2021 | 13:23 Uhr

Die Verhandlungen über den Saarbrücker Standort des Automobilzulieferes ZF werden diese Woche fortgesetzt. Der Betriebsrat fordert weiter neue Produkte für den Standort.

Der Saarbrücker ZF-Betriebsrat will bei den Standort-Gesprächen nach eigenen Angaben nicht nur über Elektromobilität, sondern auch über Wasserstofftechnologie, Sensor- und Kameratechnik sowie über Sicherheitstechnik sprechen, um die Jobs in Saarbrücken zu sichern. In den kommenden zwei bis drei Jahren seien die Werke im Saarland zwar mit der Produktion von Getrieben ausgelastet. Es sei aber wichtig, eine Vereinbarung für den Standort zu treffen.

Video [aktueller bericht, 26.01.2021, ab Minute 17:38.]
Mehr zum Thema in den Nachrichten des aktuellen berichts

Elektrifizierte Produkte für Saarbrücken

ZF Saarbrücken kämpft weiter um Zukunftsprodukte
Audio [SR 3, Karin Mayer, 26.01.2021, Länge: 03:05 Min.]
ZF Saarbrücken kämpft weiter um Zukunftsprodukte

Der ZF Standort in Saarbrücken gehört zum Bereich Antriebstechnik, in dem seit Kurzem konventionelle und E-Antriebe zusammengefasst sind. Der Betriebsratsvorsitzende Mario Kläs hofft, dass es dadurch einfacher wird, elektrifizierte Produkte für Saarbrücken zu gewinnen.

Am Dienstag wurde bekannt, dass der ZF Konzern die Bremssysteme für die Elektroautos von VW baut. Der Konzern erwartet, dass ab 2035 in Europa kaum noch Verbrenner gebaut werden. Der Standort von ZF im Saarland ist bisher stark vom Verbrenner abhängig. Das 8-Gang-Automat-Getriebe wird aber auch vor Hybrid-Fahrzeuge gebaut. 

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja