Saarlandkarte mit geplanter Streckenführung der Nordsaarlandstraße (Foto: SR/Knöbber, Hintergrund: pixabay/Larisa-K)

Nordsaarlandstraße: Konzepte sollen bis März vorliegen

Carolin Dylla / Onlinefassung: Anne Staut   09.01.2020 | 18:16 Uhr

Der Zeitplan für die Nordsaarlandstraße konkretisiert sich. Ab Februar will die Bundeswehr Konzepte für den Standort entwickeln, die sowohl Bundeswehrübungen wie auch den Bau der Nordsaarlandstraße ermöglichen.

Angekündigt hatte Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) es bereits bei ihrem Truppenbesuch im Saarland Ende November. Nun hat die Bundesverteidigungsministerin ihr Ministerium angewiesen zu prüfen, welche Infrastruktur die Bundeswehr im Nordsaarland braucht, um ihren Übungsbedarf zu decken. Das geht aus einem Schreiben von Kramp-Karrenbauer an die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) hervor, das dem SR vorliegt.

Video [aktueller bericht, 09.01.2020, ab 15:07 Min.]
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Umsetzung wohl Mitte des Jahres

Voraussichtlich ab Februar will die Bundeswehr auf dieser Grundlage Konzepte entwickeln, wie sich der Übungsbedarf und der Bau der Nordsaarlandstraße über das Gelände vereinbaren lassen.

Ab März sollen diese Konzepte dann mit der saarländischen Landesregierung diskutiert werden. Mitte des Jahres soll die Umsetzung des Projekts "Nordsaarlandstraße" starten. Die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) sieht darin einen Erfolg ihrer Bemühungen. Die bisherige Blockadehaltung der Bundeswehr sei ein Rückschlag für die gesamte Region gewesen, so Rehlinger. Sie sei bereit, jetzt so schnell wie möglich weitere Schritte zu gehen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 09.01.2020 berichtet.

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