Technische Anlage des Elektrolyseurs einer Produktionsanlage für Wasserstoff. (Foto: picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich)

Wirtschaftsministerium legt Wasserstoffstrategie vor

Karin Mayer / Onlinefassung: Leonie Rottmann   23.09.2021 | 17:24 Uhr

Das saarländische Wirtschaftsministerium hat eine Wasserstoffstrategie für das Saarland vorgelegt. Darin sind die Ziele für den Aufbau einer Wasserstoffproduktion und der Nutzung in der Region festgelegt. Kurzfristig soll beispielsweise ein Elektrolyseur aufgestellt werden.

Das Saarland soll von der Wasserstoffmodellregion zum Wasserstoffland werden. Dafür hat das saarländische Wirtschaftsministerium nun eine Strategie vorgelegt. Zunächst soll zum Beispiel ein Elektrolyseur bei Bosch in Homburg aufgestellt werden.

Video [aktueller bericht, 23.09.2021, Länge: 3:59 Min.]
Neue Wasserstoffstrategie für das Saarland

Mittelfristig soll ein Leitungsnetz für Wasserstoff entstehen, mit dem auch die Industrie versorgt werden kann. Langfristig, also bis 2030, soll Wasserstoff auch die Stahlproduktion verändern.

Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben

"Der Wasserstoff wird jetzt gebraucht, damit die Stahlindustrie eine Zukunftschance hat"
Audio [SR 3, Studiogespräch: Simin Sadeghi / Karin Mayer, 23.09.2021, Länge: 03:17 Min.]
"Der Wasserstoff wird jetzt gebraucht, damit die Stahlindustrie eine Zukunftschance hat"

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) sagte dem SR, viele kleine Schritte seien nötig, um eine Wasserstoffwirtschaft im Saarland aufzubauen. Das sei wichtig, um Arbeitsplätze in der Industrie zu erhalten und deshalb alternativlos.

Ob und wie viele neue Jobs durch Wasserstoff in der Region entstehen könnten, sei bisher aber unklar.

Ein Thema in der SR3-Rundschau am 23.09.2021.

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