Ein Arbeiter baut in einem Werk ein Getriebe zusammen. (Foto: picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Wirtschaftsleistung um knapp sieben Prozent gesunken

mit Informationen von Magnus Neuschwander   30.03.2021 | 16:34 Uhr

Die Wirtschaftsleistung ist im Saarland im vergangenen Jahr stärker eingebrochen als im Bundesschnitt. Das teilte das Statistische Amt des Saarlandes nach einer ersten, vorläufigen Auswertung mit.

Knapp 34 Milliarden Euro betrug die gesamtwirtschaftliche Leistung im vergangenen Jahr nach Angaben der Statistiker. Das bedeutet ein Minus von fünf Prozent beim Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt sogar von 6,7 Prozent.

Coronafolgen und anhaltende Konjunkturschwäche

Eine Ursache war erwartungsgemäß die Corona-Pandemie, eine andere die anhaltende Abschwächung der Wirtschaft zu Jahresbeginn. Teils dramatische Einbußen verzeichnete das verarbeitende Gewerbe im Saarland, also zum Beispiel Autohersteller oder Stahlunternehmen. Das habe an geringer Nachfrage und an unterbrochenen Lieferketten gelegen. Auch das produzierende Gewerbe brach deutlich ein.

Das saarländische Baugewerbe sei von der Pandemie weniger betroffen gewesen, konnte sogar ein Plus verzeichnen. Aber auch hier blieb die Entwicklung im Saarland hinter der im Bund zurück.

Erste, vorläufige Auswertung

Bei den Zahlen handelt es sich um eine vorläufige Auswertung. Das Statistische Amt des Saarlands weist darauf hin, dass die Aussagekraft der Zahlen zu diesem frühen Zeitpunkt noch eingeschränkt sei.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 30.03.2021.

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