Das Sparkassen-Logo spiegelt sich verzerrt in einer Fensterfassade (Foto: picture alliance/dpa | Andreas Arnold)

Sparkassenstreik in Saarbrücken

mit Informationen von Sarah Sassou   18.11.2021 | 13:00 Uhr

Etwa 400 Beschäftigte der saarländischen Sparkassen und der SaarLB haben sich am Donnerstag an einem Warnstreik in Saarbrücken beteiligt. Dazu aufgerufen hatte die Gewerkschaft Verdi. Hintergrund ist der andauernde Streit um einen Tarifvertrag für öffentliche Banken in Deutschland.

Auf dem Platz vor der Saarbrücker Ludwigskirche waren die Sparkassenbeschäftigten zum Warnstreik zusammengekommen. Sie wollten den Arbeitgebern deutlich machen, dass sie in der Pandemie gute Arbeit geleistet hätten und ihre Forderungen nach mehr Geld angebracht seien. Auch für sie würden Lebensmittel und Benzin teurer, das Gehalt sei dagegen schon lange nicht mehr ausreichend angehoben worden.

4,5 Prozent mehr Geld

Mit am Tisch bei den Verhandlungen sitzt auch Florian Schäfer von Verdi. Er kritisierte, dass der Verband der öffentlichen Banken noch immer kein konkretes Gehaltsangebot für die Beschäftigten vorgelegt habe. Das soll es am Freitag geben, kündigte der Verhandlunsgführer der Arbeitgeber, Gunar Feth, an. Dann gehen die Verhandlungen für einen Tarifvertrag weiter. Er soll bundesweit für Landesbanken und –Bausparkassen, Förderbanken sowie die saarländischen Sparkasssen gelten.   

Verdi fordert 4,5 Prozent mehr Geld und die Möglichkeit, Gehalt auch in Freizeit umwandeln zu können.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 17.11.2021.


17.11.2021, 07:28 Uhr

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Fassung des Artikels hieß es, dass die Mitarbeiter seit Mittwoch zum Streik aufgerufen seien. Der Streikaufruf gilt allerdings für Donnerstag. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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