Vlexx Regionalbahn (Foto: imago images / Rüdiger Wölk)

Vlexx bildet Ex-Stahlarbeiter zu Lokführern aus

mit Informationen von Karin Mayer   21.02.2020 | 15:51 Uhr

Während die Stahlbranche im Saarland massiv Stellen abbaut, sucht die Privatbahn Vlexx händeringend Personal. Um den Engpass und die damit einhergehenden Probleme in den Griff zu bekommen, bildet Vlexx nun ehemalige Stahlarbeiter zu Lokführern aus.

Für die ehemaligen Mitarbeiter von Dillinger oder Saarstahl geht es vor allem um eines: Sie wollen nach ihren befristeten Verträgen, die nicht verlängert wurden, nun endlich sichere Jobs. Und die stellt ihnen die Privatbahn Vlexx in Aussicht, denn nach wie vor werden Lokführer gebraucht.

Vlexx bietet unbefristete Arbeitsverträge

Vom Hochofen in den Führerstand
Audio [SR 3, Karin Mayer, 21.02.2020, Länge: 03:05 Min.]
Vom Hochofen in den Führerstand

Die Chancen auf eine Dauereinstellung stünden gut, sagt Laura Bönsch von Vlexx. "Alle die bei uns die Ausbildung bestehen, bekommen einen unbefristeten Arbeitsvertrag", so die Personalreferentin. Auch eine medizinische und psychologische Tauglichkeitsuntersuchung muss absolviert werden. Am Ende der neun Monate langen Ausblidung stehen dann Abschlussprüfungen.

Die Transfergesellschaft PIS betreut derzeit Beschäftigte von Saarstahl und Dillinger, deren Verträge nicht verlängert werden. Theo Bilsdörfer von PIS sagte dem SR, es handle sich um gut ausgebildete Facharbeiter. Er zweifele nicht daran, dass die Beschäftigten die Lokführerausbildung bestehen werden. Der Personalmangel bei der Privatbahn sei eine Chance für die ehemahligen Stahlarbeiter.

Zuletzt hatte es immer wieder Zugausfälle bei Vlexx gegeben, die auch mit erheblichem Personalmangel begründet wurden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 21.02.2020 berichtet.

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