Coronaviren unter dem Mikroskop (Foto: unsplash/cdc)

Virusmutationen im Saarpfalz-Kreis und Regionalverband

  29.01.2021 | 21:55 Uhr

Bei zwei positiv auf das Coronavirus getesteten Personen aus dem Saarpfalz-Kreis ist eine Mutation des Virus festgestellt worden. Es handelt sich in beiden Fällen vermutlich um die brasilianische oder südafrikanische Variante. Der Regionalverband Saarbrücken meldet zwei Fälle der britischen Variante.

Eine der beiden betroffenen Personen aus dem Saarpfalz-Kreis erkrankte nach einer notwendigen Reise nach Österreich, teilte die Kreisverwaltung am Freitag mit. Zwischen den beiden Fällen besteht nach bisherigen Ermittlungen des Gesundheitsamtes kein Zusammenhang.

Noch unklar, welche Virusvariante

Um welche der beiden Virusvarianten es sich genau handelt, ist noch nicht spezifiziert. Auch die Abstriche aller Kontaktpersonen sollen nun auf das Virus untersucht werden. Landrat Theophil Gallo (SPD) appellierte an die Bevölkerung, weiterhin die Maßnahmen zum Infektionsschutz zu beachten und auch die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Im Regionalverband Saarbrücken hingegen sind zwei Fälle der britischen Coronavirus-Mutation bestätigt worden. Laut dem Gesundheitsamt des Regionalverbandes handelt es sich um eine Person, die von einer Reise in den Libanon zurückgekehrt ist und eine Person aus deren Familie, die Kontakt zu der betroffenen Person hatte. Die Infektionskette sei geklärt. Alle Kontaktpersonen würden nun getestet. Sie befänden sich in Quarantäne.

Am Dienstag waren bereits bei vier Proben aus dem Kreis St. Wendel Mutationen mit der britischen Variante festgestellt worden.

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3-Nachrichtensendung "Rundschau" am 29.01.2021 berichtet.

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