Schriftzug des Saarbrücker Hauptbahnhofs (Foto: SR)

Videoüberwachung verzögert sich erneut

Thomas Gerber / Onlinefassung: Daniel Dresen   08.01.2020 | 16:13 Uhr

Innenminister Klaus Bouillon (CDU) will Videokameras an Saarbrücker Kriminalitätsschwerpunkten. Doch die Umsetzung des Sicherheitsprojekts dauert an und wird noch einmal teurer.

Die Videoüberwachung in Saarbrücken an sogenannten Kriminalitätsschwerpunkten steht ganz oben auf der Agenda von Innenminister Klaus Bouillon (CDU). Bereits im vergangenen Sommer gab Bouillon symbolisch den Startschuss - noch ohne eine einzige Kamera auf dem Vordach des Saarbrücker Hauptbahnhofs.

Video [aktueller bericht, 08.01.2020, Länge: 2:12 Min.]
Erneute Verzögerung bei geplanter Videoüberwachung

Ende Januar sollten die Kameras nun ans Netz. Aber das Projekt, das schon einmal wegen technischer Probleme ins Stocken geraten war, lässt weiter auf sich warten.

Mehrkosten von 200.000 Euro

Videoüberwachung in Saarbrücken verzögert sich erneut
Audio [SR 3, Thomas Gerber, 08.01.2020, Länge: 02:55 Min.]
Videoüberwachung in Saarbrücken verzögert sich erneut

Bouillon räumt ein technisches Problem ein, was eine erneute Verzögerung bei seinem Herzensprojekt in Sachen öffentlicher Sicherheit bedeutet. Konkret bereitet die Stromversorgung für die zwölf Kameras Probleme, die den Bus- und Saarbahn-Bahnhof vor der Europa-Galerie überwachen sollen. Die Arbeiten verzögern sich um bis zu drei Monate.

Außerdem entstehen Mehrkosten in Höhe von 200.000 Euro. Insgesamt sind für die Videoüberwachung am Bahnhof und der Johanneskirche nun Kosten von 1,2 Millionen Euro geplant. Bouillon schloss Regressforderungen wegen der Mehrkosten gegen das beauftragte Planungsbüro nicht aus. Dies werde zurzeit geprüft.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 08.01.2020 berichtet.

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