Eine Videokamera am Eurobahnhof in Saarbrücken (Foto: Th. Gerber/SR)

Geplante Videoüberwachung verzögert sich

Caroline Uhl   09.12.2019 | 19:34 Uhr

Die geplante Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten in der Saarbrücker Innenstadt verzögert sich weiter. Wie das Innenministerium dem SR mitteilte, sind die Kameras nicht wie geplant im November in Betrieb gegangen. Stattdessen soll es jetzt Ende Januar werden.

Bei der tödlichen Attacke vom Augsburger Königsplatz vom Freitag waren die Verdächtigen schnell gefasst – dank Kamerabildern. Der Augsburger Königsplatz, bekannt als Kriminalitätsschwerpunkt, wird seit einem Jahr videoüberwacht.

In der Saarbrücker Innenstadt gibt es solche Kameras immer noch nicht. Dabei hatte Innenminister Klaus Bouillon (CDU) eine Videoüberwachung der Brennpunkte Bahnhofsvorplatz und Johanneskirche schon im Landtagswahlkampf 2017 versprochen. Ein Vorhaben, das sich lange hinzog.

Kollegengespräch: "Videoübewachung - gut für Aufklärung und gefühlte Sicherheit"
Audio [SR 3, Kollegengespräch: Nadine Thielen/Simin Sadeghi, 10.12.2019, Länge: 03:07 Min.]
Kollegengespräch: "Videoübewachung - gut für Aufklärung und gefühlte Sicherheit"

"Technische Unwägbarkeiten"

Erst in diesem August begann die Installation und Mitte November sollten 36 Kameras scharf geschaltet werden. Dass sich das nun weiter verzögert, ist laut Ministerium vor allem technischen Unwägbarkeiten bei der Montage geschuldet. Nun soll es Anfang 2020 soweit sein, einen genauen Termin gibt es noch nicht.

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