Ein Kamera-Überwachungsturm (Foto: SR Fernsehen)

Videoschutzkonzept für Saarbrücken startet

Stephan Deppen   20.08.2020 | 16:17 Uhr

Saar-Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat heute das Videoschutzkonzept für Saarbrücken offiziell vorgestellt. Die Überwachungskameras stehen am Eurobahnhof und der Johanneskirche. Das länger geplante Projekt hatte sich mehrfach verzögert.

Videoschutzkonzept für Saarbrücken
Audio [SR 3, Stephan Deppen, 20.08.2020, Länge: 02:58 Min.]
Videoschutzkonzept für Saarbrücken

Schon im vergangenen Sommer hatte Innenminister Bouillon den Startschuss für das Projekt gegeben - symbolisch. Denn noch stand keine einzige Kamera auf dem Vordach des Saarbrücker Hauptbahnhofes. Als die zwölf Kameras zur Überwachung des Bus- und Saarbahn-Bahnhofs unmittelbar vor dem Eurobahnhof dann installiert waren, verhinderten Probleme mit der Stromversorgung eine Inbetriebnahme. Mutmaßlich ein Planungsfehler.

Kriminalitätsbrennpunkte in Saarbrücken

Nun aber kann der Innenminister sein 1,2 Millionen Euro teures Sicherheitskonzept offiziell vorstellen. Der Eurobahnhof und der Bereich rund um die Johanneskirche gegenüber dem Saarbrücker Rathaus sind die Standorte für die Kameras der Videoüberwachung. Diese Orte gelten als Kriminalitätsbrennpunkte in der Landeshauptstadt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 20.08.2020 berichtet.

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