Eine Person hält eine Dosis des Corona-Impfstoffs des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson in der Hand. (Foto: picture alliance/dpa/FR125654 AP | Jessica Hill)

Impftermine in sozialen Brennpunkten verzögern sich

Steffani Balle / Onlinefassung: Daniel Dresen   11.05.2021 | 11:10 Uhr

Die geplanten Sonderimpftermine in sozialen Brennpunkten im Saarland verzögern sich. Wegen der neuen Empfehlung für den Impfstoff von Johnson & Johnson müssen die Konzepte laut Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) überarbeitet werden.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich darauf verständigt, die Priorisierung für den Impfstoff von Johnson & Johnson aufzuheben. Im Regelfall soll das Vakzin jedoch vorrangig über 60-Jährigen empfohlen werden. An unter 60-Jährige soll das Präparat nur nach besonders intensiver Risiko-Aufklärung und dem ausdrücklichen Einverständnis des Impflings gegeben werden.

Geplant in Brennpunkten

Der Impfstoff war im Saarland für die Sonderimpfung in sozialen Brennpunkten, in Gefängnissen, in der Forensik und im Anker-Zentrum Lebach vorgesehen. Jetzt sollen die Konzepte überarbeitet werden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 11.05.2021 berichtet.

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