Stele mit dem Logo der Firma Eberspächer (Foto: Eberspächer/Pressefoto)

Automobilzulieferer Eberspächer macht Verluste

  19.05.2021 | 15:51 Uhr

Der Automobilzulieferer Eberspächer hat im vergangenen Jahr 58 Millionen Euro Verlust gemacht. In den saarländischen Werken in Homburg und Neunkirchen soll die Beschäftigtenzahl dennoch nicht reduziert werden.

Die Krise auf dem Weltmarkt sei Grund für die Verluste 2020, teilte das Unternehmen mit. Das erste Quartal 2021 sei aber sehr gut gelaufen, sagte eine Firmen-Sprecherin dem SR. Auch die Kurzarbeit in den saarländischen Werken wäre inzwischen kein Thema mehr.

Insgesamt arbeiten für Eberspächer in Neunkirchen und Homburg rund 1000 Mitarbeiter. Deren Zahl soll nach Unternehmensangaben konstant gehalten werden.

Sorgen wegen Halbleiterkrise

Allerdings bereitet die Halbleiterkrise dem Unternehmen Sorgen, da deswegen Kunden von Eberspächer ihre Fahrzeug-Produktion angehalten haben. Auch Ford in Saarlouis musste wegen Engpässen bei Elektronikteilen Kurzarbeitstage einlegen.

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