Feuerwerksraketen (Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE)

Verkaufsverbot von Feuerwerk im Saarland eingehalten

  30.12.2020 | 18:30 Uhr

Das Verkaufsverbot von Feuerwerk im Saarland wird nach einer Untersuchung des Landesamts für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) beachtet. Bei stichprobenartigen Kontrollen in 15 Betrieben habe es keine Mängel gegeben.

Alle Betriebe hielten sich an die Verkaufsbeschränkung für Pyrotechnik, teilt das LUA mit. Ziel der Regelung ist es, Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht zu verhindern, sagte Saarlands Verbraucherschutzminister Reinhold Jost (SPD). So sollen die ohnehin stark beanspruchten Krankenhäuser und Notfallambulanzen während der Corona-Pandemie nicht zusätzlich mit Notfällen durch unsachgemäßen Gebrauch von Böllern und Raketen belastet werden.

Teilweise Mangelfhafte Lagerung

Wer dennoch mit Restbeständen aus dem Vorjahr oder mit Einkäufen aus anderen Ländern nicht auf ein privates Silvesterfeuerwerk verzichten könne, solle mit allergrößter Sorgfalt Rücksicht nehmen auf das Personal in Krankenhäusern, bei Rettungsdiensten aber auch bei Feuerwehr und Polizei.

Bei 34 Betrieben kontrollierte das LUA auch die Lagerung von Feuerwerk aus früheren Lieferungen. Bei einem Drittel der Lagerstätten wurden insgesamt 20 Mängel beanstandet. Dabei ging es vor allem um nicht aktualisierte Gefährdungsbeurteilungen und fehlende Unterweisungen des Personals. In zwei Lagerstätten waren die pyrotechnischen Gegenstände neben entzündlichem Material gelagert.

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