Krankenhäuser im Saarland: Diakonisches Klinikum in Neunkirchen (Foto: Pasquale D’Angiolillo)

Stadt verkauft Anteile an Diakonie Krankenhaus

Nelly Theobald   07.06.2020 | 12:24 Uhr

Die Stadt Neunkirchen wird noch in diesem Jahr vertragsgemäß ihre restlichen fünf Prozent am Diakonie Krankenhaus an den Träger verkaufen. Die Kreuznacher Diakonie zahlt dafür 400.000 Euro.

Oberbürgermeister Aumann stellte gleichzeitig klar, dass Neunkirchen als zweitgrößte Stadt im Saarland ein großes Krankenhaus brauche. Dabei sei ein Neubau noch immer eine Option. Die Stadt halte dafür ein Grundstück an der B 41 vor. Zur Finanzierung sei man in Gesprächen mit der Diakonie und der Landesregierung.

Auch Ausbau des Fliedner Krankenhauses möglich

Möglich wäre aber auch das ebenfalls zur Kreuznacher Diakonie gehörende Fliedner Krankenhaus in Neunkirchen auszubauen oder gar eine Kooperation von Diakonie und Marienhaus Unternehmensgruppe am Standort Kohlhof.

In den Verträgen zum Verkauf des ehemaligen städtischen Krankenhauses an die Kreuznacher Diakonie 2015, hatte diese zugesagt 25 Millionen in den Standort Neunkirchen zu investieren.

Am Samstag war bekannt geworden, dass der Träger auch die Schließung des Diakonie Krankenhauses prüfe.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 07.06.2020 berichtet.

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