Logo der Uniklinik Homburg (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Uniklinik und Verdi noch ohne Ergebnis

  18.09.2018 | 21:30 Uhr

Bei den Verhandlungen zwischen der Uniklinik Homburg und der Gewerkschaft Verdi hat es bis zum späten Dienstagabend kein Ergegnis gegeben. Beide Seiten versuchen seit Dienstagvormittag, den drohenden Streik an der Klinik in letzter Minute noch abzuwenden.

Verdi-Verhandlungsführer Michael Quetting sagte dem SR am Abend , beide Seiten seien ernsthaft daran interessiert, noch vor Streik-Beginn am Mittwochmorgen eine gemeinsame Lösung zu finden. Die Geschäftsführung hatte im Vorfeld neue Pläne zur Entlastung der Beschäftigten angekündigt. Verdi besteht auf einklagbare Verträge. Die bisherigen Vereinbarungen seien seitens der Klinik völlig unzureichend umgesetzt worden.

„Wir sind auf lange und schwierige Verhandlungen vorbereitet“, hatte Verdi am Dienstag mitgeteilt. Es werde darauf ankommen, ob der Vorstand des UKS bereit sei, wirkliche Entlastung für die Beschäftigten zu vereinbaren. Ein "Spielen auf Zeit" führe zum Streik.

Notdienstvereinbarung für den Fall eines Streiks

Sollte es bis Mittwochfrüh zu keiner Einigung kommen, will Verdi die Klinik bestreiken. Für den Fall hat die Gewerkschaft eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 18.09.2018 berichtet.

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