Mitarbeiter in einem AWO-Seniorenheim (Foto: Patrick Pleul/dpa)

Mehr Geld für AWO-Beschäftigte im Saarland

  05.08.2021 | 11:00 Uhr

Die rund 5200 Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Landesverband Saarland bekommen mehr Geld. Die AWO und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf eine Erhöhung der Entgelte um vier Prozent in zwei Schritten bis zum 1. Mai 2022 geeinigt.

Die Entgelte werden für die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt in zwei Schritten bis zum 1. Mai 2022 um vier Prozent erhöht. Ab dem 1. November 2022 werden die Entgelterhöhungen des Tarifvertrages der Länder laut Verdi zu weiteren Angleichungen an das Lohnniveau der Beschäftigten der Länder automatisch übernommen.

Außerdem erhalten die Beschäftigten für den Monat Juni 2021 eine sogenannte Corona-Sonderzahlung in Höhe von 400 Euro, im Februar 2022 beträgt eine solche 200 Euro.

Pflege-Beschäftigte erhalten Zulage

Für die Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen konnten nach Auskunft der Gewerkschaft verschiedene monatliche Zulagen in einer Gesamthöhe von bis zu 145 Euro vereinbart werden.

Mit der Einigung am Mittwochabend konnte der Tarifkonflikt zwischen der AWO Saarland und der Gewerkschaft Verdi beendet werden. Zur AWO gehören derzeit circa 300 Einrichtungen im Saarland.

Verdi spricht von großem Erfolg

Laut Verdi konnte ein guter Schritt zur Angleichung der Entgelte an die Beschäftigten der Länder erreicht werden. "Die Verständigung auf unsere geforderte Corona-Sonderzahlung in Höhe von insgesamt 600 Euro ist ein großer Erfolg, da hier vor allem die Kolleginnen und Kollegen in den unteren und mittleren Entgeltgruppen profitieren", sagt Verdi-Verhandlungsführer Mirko Gelfert.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 05.08.2021 berichtet.

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