Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Hauses (Foto: picture alliance/dpa)

Umweltverbände kritisieren Reform der EEG-Förderung

Marc-André Kruppa   27.09.2020 | 09:46 Uhr

Saarländische Umweltverbände und Energiegenossenschaft bemängeln die Reform der EEG-Förderung. In einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier üben sie massive Kritik.

Im Fokus des Schreibens steht die neue Reform zur EEG-Förderung. Durch diese würden Hausbesitzer gebremst Solar-Anlagen auf ihren Dächern direkt für den Eigenbedarf zu nutzen. Stattdessen müsse der erzeugte Strom ins Gesamt-Netz eingespeist werden, das nach Aussagen der Verbände vorher ausgebaut werden müsse.

Auch andere bürokratische Auflagen würden Privatnutzer bremsen und ohnehin seien die Ausbau-Ziele zu niedrig gesetzt. Wirtschaftsminister Altmaier hatte in seiner EEG-Novelle beschlossen, den Ausbau von Ökostrom auf 65 Prozent bis 2030 zu erhöhen. Er sagte diese Woche aber auch, dass man die Ziele anpassen könne, sollte die EU diese noch verschärfen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 27.09.2020 berichtet.

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