Universität des Saarlandes (Foto: SR)

Saar-Uni fordert Impfkampagne für Hochschulen

  25.06.2021 | 09:47 Uhr

Gemeinsam mit anderen Hochschulen fordert die Universität des Saarlandes von der Politik eine bundesweite Impfkampagne für Studierende und Universitätsangehörige. Das Ziel: die Rückkehr zu Präsenzkursen.

Die in der Universitätsallianz UA11+ zusammengeschlossenen Universitäten möchten im anstehenden Wintersemester möglichst umfassend wieder Präsenzveranstaltungen anbieten.

Uni-Allianz fordert Öffnungsperspektive mit Impfstrategie
Audio [SR 2, Jochen Erdmenger / Prof. Birgitt Riegraf, 25.06.2021, Länge: 05:45 Min.]
Uni-Allianz fordert Öffnungsperspektive mit Impfstrategie

Tests allein keine Option

Daher fordern sie eine Hochschulimpfkampagne, die neben den Universitätsangehörigen insbesondere auch die Studierenden umfasst. Sie würden zunehmend zu einer vulnerablen Gruppe, weil sie oft noch nicht geimpft seien, teilte die Universität des Saarlandes mit. Testungen allein seien keine praktikable Option.

„Die Studierenden haben sehr lange zurückstecken müssen“, teilte die Universität mit. „Jetzt ist es an der Zeit, ihnen etwas zurückzugeben, indem ihnen ein verbindliches Impfangebot gemacht wird, damit Studium und Lehre im Wintersemester wieder in Präsenz stattfinden können.“


Corona-Politik in Forschung und Lehre
Uni-Allianz fordert Öffnungsperspektive mit Impfstrategie
Die Paderborner Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf hat als Vorsitzende der Universitätsallianz UA11+ eine Öffnungsstrategie für die Universitäten angemahnt. Spätestens zum Beginn des Wintersemesters im Oktober solle die Politik dafür eine Impfstrategie erarbeiten, forderte Riegraf im SR-Interview.

Über dieses Thema hat auch "Der Morgen" auf SR 2 KulturRadio am 25.06.2021 berichtet.

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja