Uni-Klinik Homburg (Foto: SR)

Uniklinik sieht sich für zweite Corona-Welle gerüstet

Anke Birk   03.11.2020 | 11:27 Uhr

An der Uniklinik in Homburg laufen derzeit Umstrukturierungen, um auf eine zweite Corona-Welle vorbereitet zu sein. Dadurch sollen Kapazitäten freigeräumt werden, um auf steigende Covid-Patientenzahlen reagieren zu können.

Nicht notwendige Eingriffe werden derzeit abgesagt, sagte der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Wolfgang Reith auf SR-Anfrage. Dadurch frei werdendes Personal könne für die Versorgung von Patienten mit Covid-19 eingesetzt werden. Zudem könnten so weitere Betten mit Covid-19-Patienten belegt werden.

Aktuell 15 Covid-Intensivpatienten

Am Uniklinikum gibt es derzeit rund 140 Intensivbetten. Nach UKS-Angaben wurden dort am Montag 15 Sars-Cov-2-positive Patienten behandelt, sieben davon mussten beatmet werden. Unter den Beschäftigten gebe es zwölf positiv getestete Mitarbeiter. Bei den Infektionen handele es sich aber nicht um Übertragungen über Patienten. Die Infektionswege seien bekannt.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 3.11.2020.

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