Campus der Saar-Uni (Foto: SR)

17 Millionen Euro für die Saar-Uni

  26.11.2018 | 14:27 Uhr

Die Saar-Uni erhält zusätzliche Fördermittel für die Forschungsbereiche Informatik und Lebenswissenschaften. Nach Angaben der Universität fließen Gelder in Höhe von 17 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem wichtigsten Geber von Drittmitteln im Hochschulbereich.

Vor wenigen Wochen noch hatte Uni-Präsident Manfred Schmitt eine bittere Pille schlucken müssen, als das Exzellenzcluster für Informatik an der Saar-Uni nicht verlängert wurde. Doch nach dieser herben Enttäuschung hat Schmitt nun wieder Grund zur Freude, denn die Saar-Uni kann mit Geldern in Höhe von 17 Millionen Euro rechnen. Gefördert wird zum einen der Sonderforschungsbereich Lebenswissenschaften, der schon zum zweiten Mal verlängert wird. Dort geht es um Calcium-Signale, die in kleinsten Regionen von Zellen entstehen und sich von dort aus ausbreiten. Sie beeinflussen unter anderem die Funktionen aller wichtigen Organe wie Gehirn, Herz und Leber.

Video [aktueller bericht, 26.11.2018, Länge: 3:25 Min.]
Sonderforschungsförderung an der Saar-Uni

"Es wird Pionierarbeit geleistet"

Interview: "Es ist enorm wichtig für die Saar-Uni"
Audio [SR 3, Interview: Karin Mayer, 26.11.2018, Länge: 02:44 Min.]
Interview: "Es ist enorm wichtig für die Saar-Uni"

Für die Informatik wurde hingegen ein neues Projekt zwischen der Saar-Uni und der Technischen Uni Dresden bewilligt. In dem Transregio-Sonderforschungsbereich sollen Mechanismen entwickelt werden, die nicht nur Experten, sondern auch Laien das Verhalten komplexer Softwaresysteme besser vermitteln.

Uni-Präsident Schmitt zeigte sich angesichts der Förderzusage erleichtert. „Dies macht national und international sichtbar, dass die Universität des Saarlandes auf diesen Gebieten Spitzenforschung vorweisen kann. Die international besetzte Gutachtergruppe hat der Grundlagenforschung in den Lebenswissenschaften bescheinigt, dass dort internationale Pionierarbeit geleistet wird“, sagte Schmitt.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 26.11.2018 berichtet.

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