Eine Verkäuferin mit Maske in einem Modegeschäft. (Foto: dpa/Rolf Vennenbernd)

Saar-Einzelhandel meldet hohe Umsatzeinbrüche

  10.11.2020 | 15:11 Uhr

Der Einzelhandel im Saarland leidet weiter stark unter der Corona-Krise. Der Modehandel mache bis zu 60 Prozent weniger Umsatz, teilte der Hauptgeschäftsführer des saarländischen Einzelhandels Schulz mit.

Dem Einzelhandel im Saarland geht es nach Angaben des Hauptgeschäftführers Fabian Schulz "sehr sehr schlecht". Es gebe aktuell Umsatzeinbrüche im Modehandel von bis zu 60 Prozent. Gründe dafür seien der Lockdown Light, aber auch die fehlende Kundschaft aus Frankreich. Das mache sich vor allem in der Saarbrücker Innenstadt bemerkbar.

Weniger Laufkundschaft

Zudem gebe es kaum Laufkundschaft aufgrund der geschlossenen Gastronomie. Bereits im ersten Lockdown hätten die Unternehmen große Verluste hinnehmen müssen. Die Händler hätten nun auf ein florierendes Weihnachtsgeschäft gehofft, um die Verluste des ersten Lockdowns wieder auszugleichen.

Stattdessen verschärften sich die Probleme weiter, denn die Fixkosten wie Mieten liefen für die Händler weiter. Schulz fordert von der Politik daher einen finanziellen Rettungsschirm für den Einzelhandel.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 10.11.2020 berichtet.

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