Logo der Uniklinik Homburg (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Uniklinik zu Tarifverhandlung bereit

mit Informationen von Steffani Balle   13.09.2018 | 15:56 Uhr

Die Leitung der Uniklinik in Homburg hat Verdi-Vertreter am kommenden Dienstag zu einer Tarifverhandlung eingeladen. Damit soll der für Mittwoch angekündigte unbefristete Streik des Klinik-Personals noch abgewendet werden.

Die Streikvorbereitungen liefen dennoch weiter, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Michael Quetting: „Meine Hoffnung in die Ernsthaftigkeit dieser Verhandlung ist groß. Meine Skepsis aber auch.“ Quetting betonte, ein Streik sei nur mit einem Vertragsabschluss noch zu verhindern. In diesem Kurs sieht er sich durch das Votum der Beschäftigten bestätigt. In einer Urabstimmung hatten sich 97,87 Prozent der Teilnehmer für einen unbefristeten Streik ausgesprochen.

Die Klinik-Leitung teilte schriftlich mit, man wolle alles tun, um den drohenden unbefristeten Streik doch noch abzuwenden. Es würden zurzeit mehrere Lösungsmodelle geprüft. Es solle auf jeden Fall eine Vereinbarung zur Entlastung der Beschäftigten angeboten werden.

Einigung über Notdienstvereinbarung

Für den Fall eines Streiks wurde nach Verdi-Angaben inzwischen immerhin eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen. Stations- und Bettenschließungen seien demnach möglich. Diese Notdienstvereinbarung soll die Versorgung der Notfälle garantieren und gleichzeitig den Angestellten ermöglichen, ihr Streikrecht wahrzunehmen.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 13.09.2018 berichtet.

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