TÜV-Mitarbeiter überprüft Auto (Foto: (c) dpa)

Fast jedes vierte Auto im Saarland fällt durch den TÜV

  07.11.2019 | 12:03 Uhr

Kaputte Lichter oder mangelhafte Bremsen: Im Saarland fallen mehr Autos im ersten Anlauf durch die Hauptuntersuchung als in allen anderen Bundesländern. Das geht aus Zahlen des TÜV Rheinland hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden.

Demnach erhielten in diesem Jahr im Saarland bislang 24,2 Prozent der untersuchten Autos auf Anhieb keine Prüfplakette vom TÜV. 2018 waren es noch 21,9 Prozent. Auch in Rheinland-Pfalz war die Mängelquote mit 23,4 Prozent vergleichweise hoch - immerhin ein Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zu 2018. In Deutschland lag die Quote insgesamt bei 21,2 Prozent (Vorjahr 21,5 Prozent).

Mängel vor allem bei Beleuchtung und Bremsen

Die Unterschiede könnten nach Angaben des TÜV am regional unterschiedlichen Fahrzeugbestand liegen, aber auch an Faktoren wie Wirtschaftskraft und Bevölkerungsstruktur der Autobesitzer. Die am häufigsten festgestellten Mängel waren Defekte an Beleuchtung, Bremsen und Auspuff oder Ölverlust, dahinter folgen Mängel an Achsen, Rädern und Reifen.

Untersucht wurden von den TÜV-Organisationen bundesweit rund neun Millionen Fahrzeuge. Die Hauptuntersuchung, bei der mögliche technische Mängel am Fahrzeug gesucht werden, ist für Pkw in Deutschland in der Regel alle zwei Jahre vorgeschrieben, Neuwagen müssen nach drei Jahren erstmals zum "TÜV". Neben den TÜV-Organisationen dürfen aber auch andere staatlich anerkannte Prüforganisationen die Hauptprüfung vornehmen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 07.11.2019 berichtet.

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