Ein Tropfen Wasser kommt aus einem Wasserhahn. (Foto: dpa)

Ministerium rät zu bewusstem Umgang mit Trinkwasser

Axel Wagner   23.07.2019 | 16:04 Uhr

Trotz der anhaltenden Trockenheit und anders als in Frankreich und Luxemburg gibt es im Saarland derzeit keine Engpässe bei der Grundwasserversorgung. Das hat das Umweltministerium auf SR-Anfrage mitgeteilt. Zwar herrsche in den Gewässern Niedrigwasser, aber daraus ergäben sich bislang keine Probleme.

Die Präfektur Moselle hatte vergangene Woche Maßnahmen zum Wassersparen in Kraft gesetzt, da 70 Départements von der Dürre akut betroffen sind. Demnach dürfen Hausbesitzer privat keine Autos waschen, Rasen wässern oder Swimming Pools befüllen. Auch Luxemburg vermeldete am Dienstag einen ungewöhnlich niedrigen Wasserspiegel, der allerdings noch nicht als Anlass zur Sorge gesehen wird. Im Saarland rät das Umweltministerium, vor allem bei Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern sparsam zu sein.

Niedrigwasser auch am Rhein

Ähnlich sieht es auch am Rhein aus, auch wenn dort noch keine Auswirkungen wie im Spätsommer vergangenen Jahres zu spüren sind. Nach Auskunft der Bundesanstalt für Gewässerkunde sind die Pegelstände des Rheins zwar noch in Ordnung, liegen aber schon jetzt unter denen vom Juli 2018.

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