Aus einem Wasserhahn läuft fließendes Wasser. (Foto: picture alliance/dpa/Felix Heyder)

Trinkwasser in Teilen von Blieskastel verunreinigt

  12.10.2020 | 10:08 Uhr

Das Trinkwasser im Bereich von Blieskastel-Mitte mit Lautzkirchen und Alschbach, Webenheim, Mimbach und Bierbach ist wegen einer Störung in der Trinkwasserversorgung vermutlich mikrobiologisch verunreinigt. Die Stadtwerke Bliestal empfehlen daher, das Wasser sicherheitshalber bis einschließlich Mittwoch abzukochen.

Um Gefahren für die Gesundheit auszuschließen, raten die Stadtwerke Bliestal vorsichtshalber, das Leitungswasser in dem genannten Bereich von Blieskastel drei Minuten sprudelnd kochen zu lassen.

Dies gelte für:

  • die Zubereitung von Nahrung, insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder, Alte und Kranke
  • das Abwaschen von Salaten, Gemüse und Obst
  • das Herstellen von Eiswürfeln zur Kühlung von Getränken
  • das Zähneputzen
  • medizinische Zwecke (Reinigung von Wunden, Nasenspülung etc.)

Körperpflege weiter möglich

Das gekochte Leitungswasser könne dann wie bisher verwendet werden. Die Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden) kann mit nicht abgekochtem Leitungswasser erfolgen. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht aus Versehen getrunken wird oder auf offene Wunden kommt.

Für Haus-, Nutztiere und Vieh muss das Leitungswasser ebenfalls nicht abgekocht werden. Auch die Toilettenspülung könne ohne Bedenken genutzt werden.

Spülungen seit dem Wochenende

Zur Wiederherstellung der Trinkwasserqualität sind nach Angaben der Stadtwerke Bliestal am vergangenen Wochenende umfangreiche Rohrnetzspülungen vorgenommen worden. Die Abkochvorschrift soll noch voraussichtlich bis Mittwoch gelten.

Ausdrücklich nicht von der Verunreinigung betroffen sind nach Auskunft der Stadtwerke Bliestal: Altheim, Aßweiler Ballweiler, Biesingen, Blickweiler, Böckweiler, Breitfurt, Brenschelbach, Niederwürzbach, Pinningen, Riesweiler, Seelbach, Wecklingen, Wolfersheim und Gersheim mit allen Ortsteilen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 12.10.2020 berichtet.

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